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Dexter & Tod Kapitel 10 - Kollaboration
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Westport: Der erste Eindruck

Westport: Bullies Part 1 - Royal Lessons

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Westport: Der erste Eindruck

Mit einem schweren Reisekoffer in der Hand und einem Rucksack über der Schulter stand Limon, um kurz zu verschnaufen, vor dem imposanten Haupteingangstor des Campus. Die aufgehende Sonne, die sich noch hinter einer dicken Wolkendecke verbarg, tünchte diese in ein feuriges Meer aus Gelb und Rot und warf ein malerisches Licht auf die verschatteten Gebäude am Boden, deren Silhouetten sich hinter dem hohen, schmiedeeisernen Zaun erstreckten.

Die frische Morgenluft, die dem Fennek durch sein goldgelbes Fell blies als er die Straße überquerte, ließ ihn in seinem kurzärmeligen Hemd schaudern. Ein Pulk aufgeregter Studenten drängte sich durch das schwarze Eisentor, welches auch er im Begriff war zu passieren. Mit Ehrfurcht las Limon den Schriftzug, der hoch über seinem Kopf zwischen den massiven, gemauerten Pfeilern kunstvoll in den Stahl eingearbeitet war. In goldenen Lettern prangte dort der Namen des hier ansässigen Instituts: „Westport University.“

Mom und Dad haben angeboten, ihn an seinem ersten Tag zu begleiten, aber, nebst sich die Peinlichkeit ersparen zu wollen, von seinen Eltern zur Uni gebracht zu werden, war dies eine Angelegenheit, die der junge Fuchs allein tun musste und auch wollte. Es war an der Zeit für ihn selbstständig zu werden und sein eigenes Leben zu leben! Von zuhause auszuziehen war zwar ein großer und angsteinflößender Schritt, aber auch ein wichtiger, der viele neue Möglichkeiten bot.

Limons neues Zuhause würde von nun an das hiesige Studentenwohnheim sein, welches er auch sogleich aufsuchen wollte, um seine Sachen unterzubringen. Mom und Dad lebten zwar vom Campus nicht allzu weit entfernt – Limons Elternhaus lag in einem kleinen Vorort der Stadt – aber es war dennoch ein befremdliches Gefühl diesen unbekannten, neuen und verwirrend großen Ort mit dem Wissen zu betreten, hier in den kommenden Jahren leben, lernen, essen und schlafen zu werden.

Um die Universität besuchen zu können, musste Limon sich auch von vielen alten Freunden aus seiner Schulzeit verabschieden, die nach ihrem Abschluss andere Ziele verfolgten. Leicht ist ihm das nicht gefallen, aber es musste sein. Doch auch dieser Verlust barg die Chance in sich neue Freundschaften zu schließen. Dies könnte, wenn man so will, ein kompletter Neuanfang für den kleinen Fuchs werden!

Das Unigelände war groß, und es wimmelte von eifrigen Erstsemestern, die ihre neuen Unterkünfte bezogen, sich für Kurse eintrugen, den Campus erkundeten, sich kennenlernten und dabei genauso überwältigt und planlos dreinschauten wie Limon. Nach einigem Suchen fand er aber schlussendlich doch noch das ihm zugeteilte Zimmer Nummer 206.

Mit dem ihm ausgehändigten Schlüssel öffnete er die Tür und schob zunächst seine großen, langen Ohren durch den Spalt, bevor er vorsichtig den Raum betrat. Im Inneren war es bis auf den abebbenden Lärm von den Fluren, ganz still. Ein leichter Mief lag in der Luft und die Vorhänge waren noch zugezogen, also schaltete Limon das Licht ein. Wie an dem unordentlichen Bett, den vollen Schränken und dem zugekramten Schreibtisch erkennbar war, wurde das Zimmer bereits bewohnt. Und Limons sensibler Nase nach zu urteilen nicht erst seit heute Morgen!

An sich war es ein nettes Doppelzimmer mit je einem Bett und einem Schreibtisch pro Person und ausreichendem Stauraum für alles was ein Student brauchte. Duschen und Toiletten befanden sich auf dem Gang. Und von den Habseligkeiten seines Bewohners mal abgesehen war das Quartier sauber und auch einigermaßen geräumig. Alles in Allem durchaus akzeptabel, befand Limon.

Mit langen Armen schleppte der kleine Fennek den großen Koffer hinüber zu seinem noch ungemachten Bett und stellte ihn mit einem Ächzen dort ab, bevor er die Vorhänge aufzog und die Fenster weit öffnete um frische Luft hinein zu lassen. Da das Zimmer im zweiten Stock lag, hatte man einen schönen Ausblick über den weitläufigen, begrünten Hinterhof der Uni und auf die dahinter liegenden Sportstätten mit dem kleinen Unistadion vor dem Horizont.

Als plötzlich hinter ihm das Türschloss erneut entriegelt wurde, zuckten Limons äußerst feinsinnige Fuchsohren auf. Er drehte sich um, um zu sehen, wer eintrat. Der Fuchs war ein wenig nervös, denn bereits den ganzen Morgen lang fragte er sich, wer sein zukünftiger Mitbewohner wohl sein mochte, und ob sie sich gut verstehen würden? Seinem ‚Einrichtungsstiel‘ nach zu urteilen, schien er jedenfalls ein ziemlicher Chaot zu sein. Als sich die Tür dann öffnete, falteten sich Limons übergroße Ohren in einer Mischung aus Erstaunen und Erschrecken zurück.

Eine Hyäne betrat den Raum – Fleckenhyäne, wenn Limon sich nicht irrte – und schubste die Tür mit der Pfote hinter sich zu. Der junge Mann war mittelgroß und stämmig gebaut, mit breiten Schultern und dicken Armen, die nahelegten, dass er nicht nur hin und wieder Gewichte stemmte. Besonders auffällig war seine Mähne, die er mit etwas roter Farbe in einen blass lodernden Feuerstreif verwandelt hatte, welcher sich über seinen Schädel, Hals und Nacken erstreckte.

Einen Moment lang schaute die Hyäne den gelben Fennek, der kaum mehr als halb so groß war wie sie selbst, mit mürrischen Augen an. Dann zog er die Augenbraue hoch und brummte: „Sag mir jetzt bitte nicht, dass du halbe Portion mein neuer Mitbewohner bist!“

Gekränkt kniff Limon seine sonst so putzigen, bernsteinfarbenen Augen zusammen und verurteilte den rüden Kommentar wortlos. „Ist mir auch ein außerordentliches Vergnügen dich kennen zu lernen, ...“, erwiderte er mit bissigem Ton, ohne den Namen der Hyäne zu kennen. Um seine Anspannung zu verbergen, wedelte er lässig mit seinem flauschigen Schweif hin und her.

„Diego“, antwortete Limons Gegenüber desinteressiert während er zu seinem Bett hinüber ging.

„...Diego“, fuhr Limon fort, „Ich bin Limon Yalkiman. Und diese halbe Portion ist in der Tat dein neuer Mitbewohner!“

Teilnahmslos legte Diego sich auf seine Mattratze, zückte sein Handy hervor und vertiefte sich in etwas, dass ihm offensichtlich wichtiger war als seinen neuen Mitbewohner kennen zu lernen. Vermutlich schrieb er Nachrichten, dachte Limon als er das kontinuierliche, künstlich erzeugte Tippen der Bildschirmtastatur wahrnahm. Der Fuchs nutzte die Gelegenheit und begann seine Sachen auszupacken.

„Das ist nicht dein erstes Semester. Du bist schon länger hier, oder?“, fragte Limon beiläufig während er etwas Wäsche in den Schrank räumte.

Diego schien jedoch wenig interessiert. Ein genervtes: „Hm-hm“, war die Gänze seiner Antwort.

„Wie ist die Uni so?“, wollte der Fennek nun wissen.

„Is‘ ganz okay.“

„Und wie sind die Lehrer?“

Als Antwort bekam er diesmal nur ein müdes Schulterzucken.

„Was ist eigentlich mit deinem alten Mitbewohner?“, fragte Limon als nächstes, da es so schien als würde er diesen ersetzen.

„Hat zu viele Fragen gestellt und ist dann spurlos verschwunden!“, raunzte ihn die Hyäne an und fuhr sich dann mit dem Zeigefinger über die Kehle, bevor er sich wieder seinem Smartphone widmete.

Gans offensichtlich war dieser Macho im Augenblick äußerst miesgelaunt und nur wenig daran interessiert mit Limon zu konversieren. Fürs Erste, dachte der Fuchs, wäre es vermutlich das Beste, den Ball flach zu halten. Er wollte es sich ja nicht gleich mit seinem neuen Mitbewohner, mit dem er bis auf Weiteres auf engstem Raum zusammenleben würde, verscherzen. Den Rest seiner Habseligkeiten packte Limon also lieber stillschweigend aus.

Nach getaner Arbeit legte der junge Fennek auf dem Bett noch ein wenig die Pfoten hoch, um zu entspannen, bevor er später an einem Eingangsseminar teilnehmen würde. Limon hoffte nur, dass das einen besseren ersten Eindruck hinterlassen würde als sein neuer Zimmergenosse!


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Westport: The First Impression

With a heavy suitcase in his hand and a backpack over his shoulder, Limon stood in front of the campus’ stately main gateway to take a breath. The rising sun, which was still hidden behind a thick blanket of clouds, imbued them into a fiery sea of yellow and red and cast a picturesque light on the shadowy buildings on the ground, whose silhouettes loomed behind the high, wrought iron fence.

The fresh morning air, that whiffed through the fennec’s golden yellow fur as he crossed the street, let him shiver in his short-sleeved shirt. A throng of excited students pushed through the black iron gate, which he was about to pass as well. With reverence Limon read the inscription high above his head which was artfully enwrought into the steel between the massive, brick-build pillars. In golden lettering it displayed the name of the here domiciled institute, “Westport University.”

Mom and Dad had offered to accompany him on his first day, but, aside from wanting to spare himself the embarrassment of having his parents bring him to uni, this was a matter the young fox needed and wanted to do by himself. It was time for him to become independent and to live his own life! Moving out from home was a big and frightening step to take for sure, but also an important one that offered many new opportunities.

Henceforth Limon’s new home would be the local dormitory, which he was about to head to, to store away his stuff. Mom and Dad didn’t live far from the campus – Limon’s parental home lay in a suburb of the city – but it was still an outlandish feeling to set foot into this unknown, new and confusingly big place with the knowledge that he would live, learn, eat and sleep here for the years to come.

To be able to visit the university, Limon had to leave a lot of his old friends from school behind that followed other goals after their graduation. This hadn’t been easy for him, but it was inevitable. Though, even this loss bore the chance to forge new friendships. If you will, this could be a completely fresh start for the little fox!

The campus was large and teemed with eager freshmen that moved into their new quarters, signed in to courses, explored the grounds, got to know each other and wore the same overwhelmed and puzzled expression as Limon. Eventually, after a little search, he still managed to find his assigned room number 206.

With the key that got handed over to him, he unlocked the door and at first only stuck his big, long ears through the open crack before he carefully entered the room. Except from the fading din from the hallway, it was dead quiet inside. The air was fuggy and the curtains still closed, so Limon switched on the light. As the messy bed, the stuffed cabinets and the crammed desk indicated, this room was already occupied. And judging by Limon’s sensitive nose not just since this morning!

Inherently it was a nice double room with one bed and desk for each and enough storage space for everything a student could need. Showers and restrooms were down the hall. And, aside from its occupant’s belongings, the accommodation was clean and also fairly spacious. All in all quite reasonable, Limon adjudged.

With long arms the small fennec hauled his big case towards his yet unmade bed and put it down with a groan, before he parted the curtains and opened the windows wide to let in fresh air. Since the room was on the second floor, he had a nice view over the university’s copious, greened backyard and the sports facilities behind that with the small stadium in front of the horizon.

When suddenly the door lock got unbolted behind him again, Limon’s highly subtle fox ears twitched. He turned around to see who came in. The fox was a little nervous, since all morning already he had been wondering who his future roommate might be and whether they would get along well? Judging by his ‘interior style’ he certainly seemed to be quite chaotic. As the door swung open, Limon’s outsized ears folded back in a mixture of astonishment and dread.

A hyena entered the room – spotted hyena, if Limon was not mistaken – and pushed the door shut behind him with a paw. The young man was midsized and of sturdy build with broad shoulders and buff arms that suggested that he was not visiting the gym only occasionally. Especially eye-catching was his mane, which he had turned into a faint blazing stripe of fire, with red dye, that stretched over his skull and neck.

For a moment the hyena looked at the yellow fennec, who was barely more than half its size, with moody eyes. Then he raised an eyebrow and muttered, “Please don’t tell me that you little twerp will be my new roommate!”

Aggrieved Limon narrowed his otherwise cute, amber eyes to slits and wordlessly condemned the rude comment. “It’s me an extraordinary pleasure as well to meet you, ...” he replied in a snappy tone, without knowing the hyena’s name yet. To cover his tension, Limon nonchalantly wagged his fluffy tail back and forth.

“Diego,” Limon’s opponent answered uninterested while he headed towards his bed.

“...Diego,” Limon continued, “I am Limon Yalkiman. And this little twerp is indeed your new roommate!”

Impassively Diego laid down on his mattress, whipped out his mobile phone and engrossed himself in something that apparently seemed more important than getting to know his new roommate. He was probably writing texts, Limon thought as he noticed the continuous, artificially created typing sound of the on-screen keyboard. The fox took the opportunity and began to unpack his things.

“This isn’t your first semester. You’ve been here for a while, right?” Limon casually asked while he put some clothes into the cabinet.

Diego, though, seemed indifferent. A bugged, “Hm-hm,” was the entirety of his answer.

“What’s the uni like?” the fennec questioned.

“’s okay, I guess.”

“And how are the tutors?”

As reply he only got a weary shrug this time.

“What actually happened to your old roommate?” Limon wanted to know next, since it seemed like he was replacing him.

“Asked too many questions and then suddenly disappeared!” the hyena grumbled and then drew a finger over his throat like a knife, before he dedicated himself to his smart phone again.

Apparently this macho was rather out of humor right now and had only little interest to chatter with Limon. For now, the fox thought, it might be the best to soft-pedal things a bit. After all he didn’t want to spoil things with his new roommate, with whom he’d be living in the tightest of spaces for the time being, right away. Therefore he rather unpacked his remaining belongings in silence.

After the work was done, the young fennec put his paws up on the bed for a while to rest before he would later attend a preparatory seminar. Limon only hoped that it would leave behind a better first impression than his new bunkmate did!


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This little story is a prologue for (hopefully) many more to come and marks the beginning of the Westport saga, a world I've been working on for a long while now to finally have a place to show off and develop my original characters. I hope you like it and will stick around to find out more about this world and its inhabitants.

As you can see, I published the story in German and English. I did this because, on the one hand, I needed the literary sophistication I can only pull off in my mother tongue, while on the other hand I still wanted to make the story accessible for my international readers as well. I'm not sure if I can keep up with the translations as the story progresses, because honestly this is A LOT of additional work for me, but I'll do what I can!

The beautiful artwork that accompanies my humble writing was commissioned from TomTC who did an amazing job! He was not only super nice and finished the work in no time, but also delivered a quality that speaks for itself. I highly encourage you to check him out and give his amazing scenic works a close look!

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Art (c) TomTC
Characters & story (c) Simplemind

Keywords
male 596,273, fox 126,579, fennec 8,785, hyena 8,050, scenery 937, landscape 793, spotted hyena 507, fence 306, university 127, dorm 93, fuchs 92, gate 75, simplemind 63, desert fox 57, roommate 54, campus 33, tor 29, limon 21, fennek 14, wüstenfuchs 3, zaun 3, westport 3, universität 1, mitbewohner 1, morning sky 1, morgenhimmel 1, landschaft 1, tomtc 1, tommyzz123 1, hyäne 1, fleckenhyäne 1, tüpfelhyäne 1
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Type: Picture/Pinup
Published: 2 months, 1 week ago
Rating: General

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