Welcome to Inkbunny...
Allowed ratings
To view member-only content, create an account. ( Hide )
Time to fly
« older
ink_deutsch_zukunft.txt
Keywords sonic the hedgehog 62237, sonic the hedgehog (series) 14205, fight 6055, tails miles prower 4330, fusion 3691, marine the raccoon 1257, super sonic 506, dr eggman 401, super amy 44
"Hier ist es!" Sonic und Amy sind an ihrem Jahrestag an einem ganz besonderen Ort. Da,wo sie sich zum ersten Mal begegnet sind. Der Nimmersee! Ein malerischer See in einer geradezu magischen Gegend. Denn hier ragt eine Metallkette scheinbar bis zu den Sternen. Dort oben erscheint alle vier Wochen der Kleine Planet,der nicht ohne Grund auch Mirakel Planet genannt wird. Sonic und Amy picknicken auf einer Wiese. Das Wetter ist schön, das Essen ist lecker, die Aussicht ist himmlisch. Das einzige, was das Idylle stört,ist der riesige Berg. Es ist jetzt schon etwa 10 Jahre her,dass Eggman seine hässliche Fratze in den Berg gehauen hatte. Noch aus dutzenden von Kilometern Entfernung kann jeder auf Mobius diese Abscheulichkeit sehen. Sonic war natürlich so schnell wie möglich herbeigerannt, um Robarschnik zu stoppen. Doch das Monument hatte noch jemanden herangelockt. Sonic's größtes Fangirl, Amy Rose, konnte es kaum erwarten ,ihren großen Helden wahrhaftig zu begegnen. Doch alles war eine Falle. Eggman wollte eigentlich Sonic mit seiner zu dieser Zeit größten Erfindung angreifen : Metal Sonic. Doch als er Amy sah, dachte er,sie wäre Sonics Freundin und befahl Metal Sonic, sie zu entführen. Sonic ließ sich nicht erpressen und schaffte es sowohl, Metal Sonic zu zerstören, als auch Eggmans Pläne wieder einmal zu vereiteln. Doch natürlich war dies nicht das Ende von der Geschichte gewesen. Eggman kehrte zurück mit dem nueerbauten Metal Sonic Mk. II, auch genannt Kai,zahllosen Robotern und immer fieseren Plänen. Kaum zu glauben, dass der fiese Wissenschaftler bereits vor eineinhalb Jahren ermordet wurde. Und nicht einmal durch Sonic,nein,Eggmans eigener Neffe, Collin "Snively" Robotnik Jr. ,hatte seinen Kampfmech manipuliert. Von dem einst so runden Mann war nur noch ein verbranntes Skelett übrig geblieben. Eines Tages war der Sarg gestohlen worden. Einfach so,Unbekannte hatten gezielt den eierweißen Sarg des Eiermanns ausgegraben. Der Bestatter hatte nur mit den Schultern gezuckt. Bestimmt irgendwelche fanatische Anhänger. Er hatte noch nicht einmal die Polizei gerufen, weil, warum?

Davon wird Eggman auch nicht wieder auferstehen.

Das ist einfach unmöglich,

nicht?

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Doch das alles ist Vergangenheit. Eggman ist besiegt und fertig. Sonic hat sich diesen Tag wirklich verdient. Gerade erst hatte er ein Abenteuer erlebt,welches gefährlicher war als alles zuvor. Jetzt, in diesem Moment ,scheint ihm die Erinnerung an seiner Flucht aus dem sichersten Gefängnis der Welt wie ein absurder Fiebertraum. Aber es ist wirklich passiert und dass seine Flucht gelungen ist,verdankt er einzig und alleine Kazran. Wie das Leben so spielt! Kazrans Familie und Freunde bestanden aus Söldner,die aufgrund der großzügigen Bezahlung,für Eggman arbeiteten. Ein folgenschwerer Fehler, als sie den Auftrag annahmen, Shadow The Hedgehog auszuschalten. Shadow zerstörte sie wie jeden anderen Roboter und Kazran überlebte nur durch Zufall. Schließlich wurde Kazran das Versuchskaninchen des Doktors,der ihn mit dem Phantom Rubin fusionierte und so unfassbare Kräfte erhielt. Es war knapp, aber Sonic konnte Kazran am Ende doch besiegen. Eggman entzog ihm den Phantom Rubin und beraubt seiner Kräfte, sah Kazran ein,dass er nichts mehr zu verlieren hatte und versuchte, Selbstmord zu begehen. Doch wider Erwarten überlebte er und wurde nach mehrjährigen Koma zu der gefürchteten Koralleninsel geschickt. Vor einem halben Jahr kam ein weiterer Insasse hinzu : Kai. Als Sonic das hörte, hoffte er,dass er Kai nie wieder sehen würde.

Doch dann kam der Brief.

Und die Federn.

Viele Federn.

Und der Albtraum begann.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

"Sonic! Geht's dir gut?",fragt Amy. "Jaja,ich war nur kurz in Gedanken",sagt Sonic. "Heute ist ein wunderschöner Tag",murmelt Amy verträumt,und sie hat so was von recht. Die Vögel singen,die Insekten summen, die Sonne lacht und die Herzen gehen auf. Nur diese hässliche Eggman Berg trübt das Bild. Sonic lächelt. Er könnte sich doch einfach in Super Sonic verwandeln und dieses Schandmal vernichten! Sonic macht sich schon bereit und greift in seine Tasche. Erst dann fällt es ihm wieder ein.

Kai hat die Chaos Emeralds.

Kurz verfällt Sonic in Panik, doch er reißt sich wieder zusammen. Amy hat Recht. Heute ist ein wunderschöner Tag und er will sich das auf keinen Fall kaputt machen lassen! Er wendet sich stattdessen Amy zu. " Du hast heute ... interessante Kleider an", kommentiert er. "Ja,früher war ich sehr ... modebewusst",lächelt Amy verlegen. Zum Jubiläum trägt Amy heute die gleichen Kleider wie an ihrem ersten Treffen. Grünes Hemd, orangener Rock und blaue Schuhe. Die Farben beißen sich sehr. "Was habe ich mir damals nur gedacht? Das sieht schrecklich aus!" "Vermutlich hast du nur an mich gedacht",scherzt Sonic und hat damit mehr Recht als vermutet. "Damals war ich noch jung, naiv und unschuldig. Heute bin ich jung, naiv und nicht mehr ganz so unschuldig",sagt Amy und tritt näher an Sonic. "Willst du noch mehr Unanständigkeiten hinzufügen?" Sonic freut sich,mit Amy mal wieder ein Rollenspiel spielen zu können. "Was soll ich sagen? Ich bin nun mal ein sehr schlechter Einfluss auf dich",erwidert Sonic nonchalant. "Oh nein,wie unangebracht! Hoffentlich kann ich mir diese Schande abwaschen!",antwortet Amy gespielter Scham,zieht sich aus und steigt in den Fluss. Schneller als sie erwartet hatte folgt ihr Sonic ins Wasser.  "Unglücklicherweise für dich habe ich meine Angst vor Wasser überwunden. Du bist gefickt!"

Ja, dieser Tag ist wunderschön.

Wenn doch nur jeder Tag so schön wäre! Das wäre ein Traum! Aber genau so,wie auch die schönste Rose Dornen hat, muss es neben angenehmen Träumen Albträume geben.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sonic The Hedgehog. Allein bei Erwähnung seines Namens denkt man an seine unfassbare Geschwindigkeit, Mut und Coolness. Woran man allerdings nicht denkt,ist Romantik. Denn das ist wirklich keine Stärke des Igels. Aber für Amy will er trotzdem seine Liebe beweisen und ihr einen wunderschönen, romantischen Tag bereiten.

Es gibt da nur ein winzig kleines Problem : Sonic hat keine Ahnung von Romantik und weiß gar nicht, wie er diesen Tag gestalten soll. Also macht er sich auf dem Weg zu Tails, um ihn nach Rat zu fragen. Auf dem Weg begegnet er Jakob Prower, auch genannt Jak,Tails's Vater. Er hat einen Schulranzen an,der für ihn viel zu klein aussieht. Ein ungewöhnlicher Anblick, aber Sonic lässt sich nicht beirren. "Hm,nahe genug. Ich brauche deine Hilfe!" "Ich auch! Erinnerst du dich noch an den schwarzroten Igel, der an dem Tag da war,als es dir schlecht ging?" "Bitte reden wir nicht mehr darüber!",meint Sonic, der sich etwas schämt für diesen Tiefpunkt in seinem Leben. "Jedenfalls wollte ich sein Schloss besuchen,aber er hat mich wohl vergessen und glaubt nicht, dass ich Miles' Vater bin. Kannst du für mich bürgen?" Sonic stellt keine weiteren Fragen : "Ab und zu ist Shadow etwas ... speziell",und stimmt zu,Jak zu helfen.

Auf dem Weg zum Shadow Fortress,welches vorher Castle Eggman hieß,welches vorher Villa Robotnik hieß,stellt Sonic Jak die Frage : "Ich will heute mit meiner Verlobten etwas romantisches machen. Hast du eine Idee?" Verlobte. Das ist immer noch etwas ungewohnt für Sonic, aber er will sich wirklich Mühe geben. Deshalb trägt er auch dem Verlobungsring. Sollen das doch alle wissen! Natürlich kann Sonic es nicht wissen, aber mit seiner Frage hat er Jak unglaublich aufgewühlt. "Nein, ich habe keine Idee",murmelt Jak mit kaum versteckter Trauer. Sonic merkt,dass er über dieses Thema lieber nicht reden sollte und versucht Jak aufzumuntern. "Jak,darf ich dich Papa nennen?" "Was? Sehr witzig. So nah stehen wir uns doch gar nicht" "Aber näher als mein leiblicher Vater. Der hat sich nie um mich gekümmert. Aber du warst immer für Tails da,wenn er dich gebraucht hatte. Und Tails ist wie ein Bruder für mich" Diese Worte meint Sonic völlig ernst. Jak schaut nachdenklich in die Leere : "Ich habe mich so sehr gefreut an dem Tag, als mein Vater starb ... In Ordnung, aber ich werde dich nicht Sohn nennen. Miles ist mein einziger Sohn!" "Kannst du bei meiner Hochzeit mich an der Hand zum Traualtar führen?" "Ja,aber macht man das normalerweise nicht bei der Braut?" "Ach so,ja,kann sein,ich kenne mich mit Hochzeiten nicht aus",antwortet Sonic lässig und bringt Jak zum schmunzeln. Wieder mit besserer Laune erreichen die beiden bald ihr Ziel.

(Wer Jaks Vergangenheit wissen will, Liese bitte die vorherige Story "Federn")

Sonic klärt rasch die Lage mit Shadow,und verabschiedet sich von Jak,der drinnen scheinbar etwas ziemlich wichtiges zu erledigen hat. Stattdessen schaut sich Sonic um. Keine schlechte Bude. Das Schloss ist majestätisch. Das einzige was das Bild stört ,ist ein bei dem Kampf vor einigen Jahren entwurzelter Baum. (Den Kampf könnt ihr in meiner fanfiction "Sonic Action" nachlesen) Shadow sieht das klaffende Loch im Boden als Erinnerung an früher an. Sonic zuckt mit dem Schultern. Ein jeder Herrscher kümmere sich um sein eigenes Schloss. Aber das bringt ihn auf der Suche nach etwas romantischem nicht weiter. Plötzlich hat Sonic eine dieser Ideen, wo in Zeichentrickfilmen eine Glühbirne auftaucht. Er ist doch ein Prinz, und was gibt es romantischeres als einen Schlossball?

Sonic rennt sofort nach Hause und will seine Idee sofort umsetzen.

Sonic bespricht die Angelegenheit mit seinem treuem Diener Howl. Es stellt sich raus,dass der Zeitpunkt für einen Ball perfekt ist. Es gab schon längere Zeit keinen Ball,und all die Aristokraten sind sicherlich bereits ungeduldig. Sonic überlässt die Planung seinem Personal und will sich bereits in sein Zimmer zurückziehen, als er Musik hört. Ein Klavier und ein Schlagzeug. Sonic folgt den Geräuschen und findet seine Geschwister. "Willst du mitmachen?",fragt Manic. Warum eigentlich nicht? Sonic schnappt sich seine Gitarre und zusammen lärmen die Drillinge los. Niemand ist da um die Tonqualität zu bewerten - es geht rein um die Freude zur Musik.

Eine Freude,die die meisten Kritiker wohl nicht mehr haben.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Leider hat Sonic eine Sache vergessen : Ein Ball ist nur für die reichen und adligen Leute. Aber kein Problem! Kurzerhand macht Sonic den Ball zu einem Maskenball und "schmuggelt" so seine Freunde rein. Sonic steht in der Mitte des Saales und sieht sich um. Die Männer tragen edle Anzüge und die Frauen wunderschöne Kleider. Die Stimmung ist ausgelassen, und die Musik weckt bei Sonic eine seltsame Nostalgie. Es fühlt sich wie heimkommen an. Alles ist perfekt, nur eine Person fehlt, wo kann sie nur sein? Sonic sieht weiter die Menge vor sich an und versucht, pink zu finden. Plötzlich spricht ihn jemand von hinten an : "Würden Sie mir einen Tanz gestatten, Majestät?" Sonic spielt mit und antwortet :"Aber sehr gerne, verehrte Gräfin Lillifee von Rosenheim am Rosenhain!" Beide müssen über diesen dummen Decknamen lachen. Beim Tanzen flüstert Sonic Amy ins Ohr : "Bald, Amy,bald. Dann wirst du keine Maske brauchen, wenn du mitmachen willst. Dann wirst du meine Prinzessin sein!"

Der Tag endet mit Sonnenuntergang. Was für eine Überraschung, jeder Tag endet mit einem Sonnenuntergang. Aber dieser Tag ist besonders und der Sonnenuntergang besonders schön. Sonic und Amy sitzen in einer versteckten Ecke im Schlossgarten. Amy hat sich nah an Sonic rangekuschelt und Sonic spielt ihr ein paar Takte auf seiner Gitarre.

"Wann? Wann ist der große Tag?"

Sonic hört auf zu spielen, und mit der Musik stirbt gleichzeitig die Stimmung.

"Noch nicht"

"Warum?"

"Ich,nein,wir, haben noch etwas wichtiges zu erledigen. Morgen ist Schluss mit Spiel und Spaß. Wir müssen trainieren, denn das könnte der schwerste Kampf bisher werden"

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
"So,da sind wir ja wieder!" Nach über einem Jahr in Solbium leben Tails und Marine wieder auf Mobius in der Green Hill Wohnsiedlung. Anders als Sonic plant Tails voraus und will, dass seine Kinder und Sonics eventuelle Kinder gemeinsam aufwachsen können. Alles nur eine Frage der Zeit. Deshalb sitzt Tails gerade am Computer und erstellt wild Listen. Wo kann man am besten heiraten,wo sind die besten Schulen, Tipps für Eltern und sonst alles was man wissen muss. Gerade denkt Tails über Kindernamen nach. Auf einem Papier hat er seinen und Marines Namen geschrieben und versucht die beiden zu einen neuen Namen zu kombinieren, kommt aber nicht auf ein zufriedenstellendes Ergebnis. Im Internet hat er eine Liste gefunden. Ein User namens Blu100-Jewel100 schlägt folgende Mädchennamen vor : Jane, Debbie, Jenny,Jessica, Molly, Elizabeth, Eliza, Ginny, Emma. "Das auf alle Fälle nicht. Was ist das??" Marine sieht sich die Liste an und schüttelt den Kopf. "Definitiv Menschensache. Wie kommen die auf so komische Namen?" Tails winkt ab. "Das kommt bestimmt davon,weil sie nicht so viel Fell wie wir ha ... ich habe!" Tails schreibt seinen Geistesblitz auf. "Hatine. Ein "Ha!" wie die Onomatopöie von Lachen und eine liebevolle Kombination unserer beiden Namen. Was sagst du dazu?" Marine gefällt es,aber sie ist auch ein wenig verwirrt "Ono was? Aber ja,das ist ein schöner Name für ein Mädchen. Und wenns ein Junge wird?" Bevor Tails antworten kann, wird die Tür aufgeschlagen. Sonic sieht Tails mit einem so ernstem Blick an,dass dieser nervös wird. "Hast du die Sol Emeralds bei dir?" "Ja ... ?" "Gut. Dann haben wir keine Zeit mehr zu verlieren!"

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

"Jaja,ich kann mich noch schwach an Sie erinnern ... Sie sind also der Vater von Tails?" Wenn ihm sein Fehler peinlich war, lässt Shadow sich das von außen nicht anmerken. "Warum sind Sie hier?" "Ich möchte den Raum mit dem Kamin und den vielen Büchern besuchen",sagt Jak. Shadow runzelt die Stirn, ist damit aber zufrieden. Jak atmet tief durch. Endlich ist es so weit. Das alte Herrenzimmer sieht genauso aus,wie er es in Erinnerung hatte. Jak muss bei dem Anblick weinen. Endlich, nach so langer Zeit! Doch auch dieses Mal nimmt er sich kein Buch. An diesen Ort wird er nicht lesen. Er wird schreiben! Jak holt die reparierte Schreibmaschine aus seinem Rucksack aus Kindheitstagen heraus und setzt sich auf dem Teppich. In einfacher Sprache und geflutet von Rechtschreibfehlern schreibt er seine Lebensgeschichte auf.

Rattattattatta! - Kling! - Rattattattatta!

Jak hört erst auf,als Shadow am Abend hereinkommt und ihn wegkomplimentiert. Jak geht ohne Widerstand - aber er wird wiederkommen.

Das war nur der erste Tag von vielen.

Und an einem von diesen Tagen meint Jak eine Stimme zu hören, als er vor dem Weg zu Shadow Fortress noch kurz zu Tails rübergeht, um etwas Papier zu holen. "Wer ... bist du? Kennst du ... den Fuchs,den sie Tails nennen?" "Ja,ich bin sein Vater. Mein Name ist Jakob,du kannst mich aber auch Jak nennen. Und wer bist du? Und wo bist du?",fragt Jak beherzt in die Leere. Nach all den Abenteuern von seinem Sohn wundert ihn gar nichts mehr. "Hinter dir. Mein Name ist Cosmo und ich bin ein Seedrian,ein Wesen aus der Pflanzenwelt. Dein Sohn war ein guter Freund von mir,obwohl er von der Tierwelt stammt. Nun Jakob, könntest du mir bitte helfen?" Hinter Jak ist ein Blumentopf mit einer Pflanze,die viel zu groß dafür zu sein scheint. "Wie kann eine Pflanze mit mir reden? Und wobei brauchst du meine Hilfe?" "Ich kommuniziere mit dir über Telepathie. Ich möchte ,dass du mich an einer schönen Stelle einpflanzt, damit ich zu einem Baum heranwachsen kann" Verlegen justiert Jak die rote Mütze auf seinem Kopf. "Ich kenne da eine Stelle, also warum nicht? Aber warum hast du nicht Miles gefragt?" "Wer ist Miles?" "Tails",seufzt Jak,der fast der Einzige ist, der Tails bei seinem echten Namen nennt. Cosmo. Dieser Name kommt Jak bekannt vor, aber woher? Tails hatte ihm so viele Geschichten über seine Abenteuer erzählt, so viele Namen von Freunden und Feinden. Die Stimme hört sich jetzt etwas melancholisch an. "Damals, als wir uns kennengelernt haben, dachten wir,wir würden uns niemals trennen. Aber dann hat das Schicksal uns getrennt und unsere Liebe zerstört. Aber Tails hat nicht aufgegeben und eine neue Liebe gefunden. Ich will das nicht zerstören" Jak packt seine Sachen zusammen und nimmt den Blumentopf in die Hand. "Ja,dann wollen wir mal!"

Jak nimmt den inzwischen gewohnten Weg zum Shadow Fortress. "Ich muss noch kurz etwas erledigen, dann kann ich deinen Wunsch erfüllen" Jak will trotz der Ablenkung heute das Ende schreiben. Er stellt Cosmo ans Fenster und fängt an. Lange Zeit sagt Cosmo nichts und Jak vergisst in seiner Schreibarbeit fast,dass das nicht einfach nur eine normale Pflanze ist. Doch als er gerade fertig ist, fragt Cosmo : "Was ist das? Ich spüre Holz, aber es fühlt sich ... anders an" Jak erklärt : "Das sind Bücher. Aus dem Holz hat man Papier gemacht,und auf dem Papier haben die Leute ihre Geschichten geschrieben" "Das hört sich schön an. Kannst du mir bitte etwas Papier in meine Erde vergraben?" Jak schaut auf den Stapel Papier in seiner Hand,auf dem seine komplette Vergangenheit steht. Warum nicht?

Jak geht zu dem Loch im Boden und wirft seine Geschichte rein. Danach platziert er Cosmo vorsichtig in die Erde. Fasziniert sieht er zu,wie Cosmos Wurzeln sich ausstrecken,das Papier durchbohren und sich in die Erde verwurzeln. Schon ist das Loch nicht mehr - stattdessen steht dort jetzt ein kleiner Baum.

Jak hat einen Monat jeden Tag stundenlang an dem Buch geschrieben. Nach dem Tippen hat er nicht einmal selbst sein Buch nochmal gelesen. Jetzt wird es niemand mehr jemals lesen können.

Jak dreht sich um. Die Sonne blendet ihn ,als hätte sie seine Vergangenheit verbrannt. Jak blinzelt - und fängt plötzlich an zu lächeln.

Er wundert sich, was die Zukunft wohl noch für ihn bereithalten wird.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Das Ende des Friedens wurde nicht durch einen Brief eingeleitet,obwohl das sehr passend gewesen wäre. Die Botschaft kam auf elektronischen Weg und war an Sleet gerichtet. Sleet und Dingo waren zwei Kopfgeldjäger,die oft in Eggmans Auftrag gehandelt hatten. Nach dessen Tod hat sein Neffe und Erbe Collin Jr "Snively" Robotnik die beiden als Bodyguards eingestellt. Dingo, der riesengroße und bärenstarke,aber auch extrem dumme Formwandler und der intelligente Wolf Sleet mit Dingos Fernbedienung für seine Formwandelungen, waren auf dem ersten Blick das perfekte Duo für den Job. Doch Sively ahnte nicht im geringsten, wie gierig und verräterrisch Sleet sein konnte. Der Zeitpunkt war perfekt : Sively war durch eine unglückliche Liebesgeschichte sehr betrübt und nahm daher dem Wein, den Sleet ihm anbot, ohne Zögern an. Sleet beobachtete ausdruckslos, wie die Farbe aus dem Gesicht des kleinen Mannes wich. Das Gift war hoch konzentriert und wirkte schnell. Schon lag der kleine Verräter regungslos da. Leise lachend rückte Sleet seine Handschuhe zurecht. Der Auftrag lautete,es wie einen Selbstmord aussehen zu lassen,und das war einfacher als gedacht. Sleet riss alle Schubladen auf,warf Gegenstände auf dem Boden und verteilte Snivelys verzweifelte Liebesbriefe im Zimmer. Danach nahm er ein Seil und erhängte Snivelys leblosen Körper. Wer auch immer Snively zuerst finden würde, würde denken, dass Snively wegen seiner unerwiderten Liebe verrückt geworden war und Suizid begangen hatte. Nichts wies auf Sleet hin. Ohne weitere Spuren zu hinterlassen, ging Sleet nach draußen. Dingo stand an seinen Wachposten an der Haupttür und las eine Zeitung. Ein letztes Mal sah Sleet seinen intelligenzbefreiten Kollegen an. Er hätte schwören können, dass Dingo gar nicht lesen konnte. Vermutlich eine Frauenzeitung, in der Sonia abgebildet war. Danach ging Sleet zur nächsten Bank. Noch im Gehen hörte Sleet die Stimme eines eigentlich doch toten Mannes in seinem Kopfhörer : "Ausgezeichnet! Nun hol dir deine Belohnung ab " Sleet erreichte den Bankautomaten und steckte seine Kreditkarte rein.

387289572097509843968502485,93 Euro.

Sleet kann diese Zahl nicht einmal aussprechen. Er schaut erstaunt darauf und fängt an zu lächeln. Müßig streicht er sich über seinen kleinen Ziegenbaart. Er verliert sich in Tagträumen und Fantasien. Er kann sich kaum entscheiden, was er als erstes mit seinem Reichtum anstellen soll.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Müßigkeit ist genau das,was Sonic sich jetzt nicht leisten kann. Die Nachricht über Snivelys Tod hätte Sonic vielleicht stutzig gemacht,wenn er sie mitbekommen hätte. Aber dafür war er viel zu beschäftigt. Tag und Nacht trainiert er zusammen mit Tails, Amy und Marine. Um niemanden zu verletzen, in der Wüste von Sandopolis auf Angel Island. Stundenlang. Tikal und Chaos geben nützliche Tipps, um die Kräfte der Emeralds vollends zu entfalten. Sonics sonst so sorgenloses Gesicht ist nun angespannt und ernst. Er weiß genau, dass dieser Kampf gewonnen werden muss,koste es was es wolle.

Gegen einen Gegner, von dem man nicht mal weiß,wo er ist! Tails scannt mit einem Suchgerät die Umgebung nach den Chaos Emeralds ab. Wo die Emeralds sind, muss auch Eggman sein. Doch bislang - nichts. Tails hat die Reichweite auf ganz Planet Mobius ausgedehnt - immer noch nichts. "Bis zum Mond und immer noch nichts!",ruft Tails verzweifelt nach dem neuesten Versuch. Sonic tippt ungeduldig mit dem Fuß. " Mach weiter. Sofort! Vielleicht ist er auf dem Mars oder ... " " Oder was?! Glaubst du,das wäre einfach?! Vielleicht ist Eggman ja auch in einer Paralleldimension oder in der Zukunft oder der Vergangenheit! Soll ich mal kurz eben jedes Universum durchsuchen?!",schreit Tails fast,von seiner normalerweise ruhigen Art ist durch den Stress nichts zu spüren. Sonic begreift, dass er zu weit gegangen ist und will sich entschuldigen, doch Tails winkt ab. "Entschuldigung. Es ist nur ... was wenn wir diesmal nicht rechtzeitig da sind?",spricht Sonic seine Angst offen aus. Tails versucht ihn zu beruhigen, aber ihm fällt nichts tröstliches ein. Eggman hatte bislang nur sehr selten und kurz alle 7 Emeralds in seinem Besitz. Es ist unberechenbar, was er mit so viel Vorbereitungszeit diesmal mit ihnen anstellen wird. Sonic geht einfach nach Hause. Sich ausruhen. Morgen wird weiter trainiert. Einen besseren Plan hat er sowieso nicht.

Sonics Geschwister sind besorgt,als Sonic nach Hause kommt. Sein Fell ist zerzaust,die Handschuhe zerrissen und die Schuhe abgenutzt. Seine königlichen Kleider hat er lange schon abgelegt. Sonic brummelt vor sich hin und geht direkt zum Wohnzimmer. Er kriegt es kaum mit,als sein treuer Diener Howl ihn einem Brief überreichen will. " Höchst seltsam " , murmelt Howl vor sich hin, " kein Absender und keine Briefmarke. Stattdessen nur das Bild von einer goldenen Feder. Von wem könnte dieser Brief wohl nur sein? " Sonic sitzt schockiert da,die Augen vor Schreck geweitet. Nichtsahnend öffnet Howl den Brief. Drinnen ist

Nichts außer einer blutverschmierten Feder und rotem Staub. Sonic löst sich von seiner Schockstarre. " Ruft Tails! Analysiert den Brief auf Spuren! Eggman ist wieder da! "

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Am nächsten Tag treffen sich Sonic,Amy, Tails und Marine früh am Morgen in Tails's Haus um die Lage zu besprechen.  " Die Ergebnisse stehen fest. Der rote Staub ist vom Mars! " , verkündet Tails. Sonics Gesicht ist ausdruckslos : " Und das Blut an der Feder? " Tails schüttelt den Kopf, als könnte er es selbst nicht fassen : " Igelblut " Die Nachricht ist klar : Ein Kampf um Leben und Tod auf dem Mars. " Bau eine Rakete. Ich will so schnell wie möglich dorthin " Tails ist schockiert, wie ernst Sonics Stimme klingt. " Die Rakete habe ich bereits vorbereitet, und mit der Macht der Sol Emeralds können wir auch schnell auf dem Mars ankommen,  aber ... " " Aber was? " , fragt Marine. "Wo genau auf dem Mars? " ,fragt Tails, seine Stimme voller Verzweiflung. " Ein Scan auf Chaos Emeralds würde drei Tage dauern. Andererseits können wir doch nicht einfach irgendwo auf dem Mars landen. Wie wollen wir Eggman finden ? " Tails holt einen Globus vom Mars aus seinem Schrank und dreht ihn gedankenverloren umher. " Halt, stopp! Was ist das? " , ruft Sonic plötzlich und zeigt auf das Marsmodell. " Das sind Phobos und Deimos, die zwei Monde des Marses " , erklärt Tails und deutet auf die zwei unförmigen Steine die an Stangen seitlich an das Marsmodell hängen. " Wobei sie nicht nicht gerade Furcht und Schrecken einflößen " , lächelt Tails. Doch Sonics Gedanken sind ganz woanders. " Nicht die. Was ist dieser große Berg da auf dem Mars? " " Das ist der Olympus Mons, der größte Berg in unserem Sonnensystem mit einer Höhe von 26 km! Benannt nach dem Berg Olymp, dem Sitz der Götter in der griechischen Mythologie. Umgeben ist der Olympus Mons von ... " " Das reicht " , unterbricht ihn Sonic ungeduldig. " Götter? Das passt. Welcher Ort wäre besser geeignet? Eggman muss da sein " , sagt Sonic bestimmt und ruft plötzlich laut : " Hey, Amy! Aufwachen! Es fängt an! " Bis gerade eben saß Amy in einer Ecke des Zimmers mit verschlossenen Augen im Schneidersitz, ihr Hammer in ihrem Schoß. Sie bereitete sich mental auf dem Kampf vor. Jetzt schlägt sie die Augen auf und lächelt.

" Es ist so weit, nicht? "

Tails ist etwas nervös. Aber seine Zweifel lösen sich in Luft auf,als in der Nähe des Olympus Mons tatsächlich Eggman Roboter herumlaufen. Ein Alarm ertönt und aus zahlreichen Fabriken mit Eggmans Logo stürmen Badniks auf unsere Helden zu. Ohne zu zögern ,fangen Sonic, Tails, Marine und Amy an ,sich einen Weg zum Gipfel zu kämpfen.

" Meister,sie sind da! " ,verkündet Kai. Eggman sitzt auf eine Art Stuhl. Seine Kleider sind zerrissen und sein Körper pulsiert vor Chaos Energie, die ihn lebendig hält. Ungeduldig wartet er, dass die Maschine, an die er mit zahlreichen Kabeln angeschlossen ist,endlich aktiviert wird. Eine Maschine, die den Höhepunkt der Karriere eines alten Verbündeten darstellt.  " Grimer, beeil dich! " , brüllt Eggman, seine Augen ein furchterregendes schwarz mit rotem Pupillen. Grimer, ein begabter Wissenschaftler und Ingenieur ,der unverkennbare Ähnlichkeiten mit einem Zombie aufweist, arbeitet unermüdlich an der Maschine. " Meister,ich brauche noch mehr Zeit! Ansonsten können die Kräfte der Chaos Emeralds nicht sicher auf Sie übertragen werden! " Währenddessen spielt Kai auf einem großen Computerbildschirm Aufnahmen von Überwachungskameras ab. Team Sonic nähert sich langsam, aber sicher. " Berechne optimale Vorgehensweise " , sagt die robotische Stimme von Sage in der Ecke. Eggman erhebt sich und brüllt : " Das weiß ich auch so. Aus dem Weg, Scharlatan! " Mit diesen Worten schubst Eggman Grimer zur Seite und stellt sich selbst ans Steuerpult. Fast augenblicklich bricht ein Alarm los,als Eggman ohne Rücksicht auf Verluste die Maschine übertaktet. " Ein Gott braucht keine sicheren Maschinen " ,murmelt er vor sich hin.

Auf der Marsoberfläche kämpfen derweil Sonic und seine Freunde gegen Badniks,als urplötzlich der Nachstrom versiegt. " Die ganze Energie aus den Fabriken wird in den Olympus Mons umgeleitet! Was hat das zu bedeuten? " Bevor jemand antworten kann, erschüttert ein Erdbeben den Mars. Vereinzelt bilden sich Lawinen aus Stein, die unsere Helden ausweichen müssen. " Nichts gutes! " ,ruft Marine, die gerade so einem besonders großen Felsbrocken ausweichen kann. Unbeirrt rennt Sonic höher, bis zum Gipfel und schaut in den gähnenden Schlund des massiven Vulkans hinunter. " Sonic, nein! Das ist zu gefährlich! Was, wenn das eine Falle ist? Wenn der Olympus Mons zusammenbricht ... " , versucht Tails die Situation nochmal zu überdenken. Sonic sieht ihn mit einem so ernsten Blick an,dass Tails unwillkürlich einen Schritt zurückgeht. " Wolltest du nicht gerade noch wissen, was das zu bedeuten hat? Das bedeutet es : Eggman ist wieder auferstanden und hat die Hölle mitgebracht! " Wagemutig springt Sonic runter. In der Luft rollt er sich zu einem Ball zusammen und verhakt sich mit seinen Stacheln an der Felswand. Mit Höchstgeschwindigkeit rollt er seinem Schicksal entgegen. Amy folgt ihm ohne zu zögern auf die gleiche Weise. Marine legt Tails eine Hand auf die Schulter. Tails atmet tief ein und aus und fliegt mit Marine im Arm nach unten.

Die Dunkelheit wird mehrmals von bunten Blitzen erleuchtet. " Meister, das Sicherheitsfeld destabilisiert sich! " Grimers Stimme bricht, als der Boden heftig unter ihnen zittert. Eine Konsole explodiert in einem Schauer von Funken und wirft dunkle Schatten auf Eggmans grinsendes Gesicht. Er zuckt nicht einmal zusammen. Kai stolpert rückwärts und packt ein Rohr, um sich zu stabilisieren. " Doktor - die Messwerte - sie sind in unmöglichen Bereichen! " Die Luft riecht nach brennendem Metall und Chaos Energie, dick genug, um sie auf der Zunge zu schmecken. Sage versucht noch ein weiteres Mal vergeblich,ihren Vater mit Berechnungen zur Vernunft zu bringen. " Die Wahrscheinlichkeit für ein destruktives Ende beträgt ... " " RUHE! " ,brüllt Eggman , " und vertraut auf euren Meister! " Mit zufriedenem Gesicht beobachtet er, wie die Chaos Emeralds hinter dem Sicherheitsglas wild vibrieren und anfangen, Risse zu zeigen. " Perfekt ", murmelt er und tippt mit einem behandschuhten Finger auf das Glas. " Lasst es destabilisieren  " Sages holographische Form flackert, als ein weiterer Zittern die Basis erschüttert. Ihre Stimme ist ruhig, wie immer, leicht monoton und etwas künstlich, aber hätte Eggman ihr die Fähigkeit eingebaut,die Stimmlage zu verändern, wäre ihre Stimme jetzt angsterfüllt. " Vater. Das ist jenseits des theoretischen Risikos " Eggmans Lächeln erweitert sich noch mehr als Sonic und seine Freunde endlich unten ankommen. " Gib auf, Eggman,moment, was? " Sonic hat mit einem Kilometerhohen Titanen gerechnet, mit einem mächtigen Kampfroboter ,natürlich designt nach Eggmans hässlichem Ebenbild. Doch das hier ist viel schlimmer. " Unmöglich " , ruft Tails schockiert. " Man kann Emeralds nicht zerstören ! " Eggmans Lachen ist brutal und grausam. " Unmöglich, sagst du? " , lästert er und greift nach dem Transferhebel. Grimers Laborbrille rutscht über seine Nase, als er ungläubig auf die biometrischen Anzeigen starrt. " Meister, Ihre Vitalwerte - sie ragen bereits in unmögliche Bereiche! " Eggmans Gelenke knacken, die Knochen knirschen,und seine Haut glänzt vor unnatürlichem Schweiß. Jak war unmittelbar nach seinem Tod wiederbelebt worden und kann ganz normal weiterleben,  während Eggman nach über 2 Jahren mit den Emeralds von den Toten geholt wurde.  Und seinem Körper merkt man das an. "Oh, Sage", kichert Eggman und seine Stimme vertieft sich unnatürlich. "Du solltest doch nicht am Genie von deinem eigenen Vater zweifeln " Mit einem entscheidenden Klick rastet der Hebel an Ort und Stelle ein. Die Chaos Emeralds zerschmettern sofort, nicht mit einem Knall, sondern einem Klirren wie Glas. Eine halbe Sekunde lang wird Eggmans ganzer Körper in smaragdgrünem Licht silhouettet - jede Vene, jeder Knochen, der wie bei einem Röntgenbild sichtbar ist -, bevor die Explosion ihn ganz verschluckt. Grimers Schrei geht in dem Dröhnen des Zusammenbruchs verloren, als alles weiß wird. Als der Staub klärte, flackert Sages Hologramm schwach über der Stelle, an der Eggman gestanden hatte. Nur etwas dampfender Staub liegt da. Es hört sich endlos laut an, als die biometrischen Monitore mit einem einzigen, endlosen Piepen abflachen.

Für einen Moment ist nur das leise Wehen des Windes zu hören, der roten Staub aufwirft.

Für einen Moment ist alles ruhig.

Für einen Moment ist alles gut.

Doch dieser eine Moment ist nur ein Moment und muss, wie jeder andere Moment, ebenfalls vergehen.

Und der nächste Moment wird bei weitem nicht so gnädig werden.

Das furchtbar mächtige Geräusch des einst so erhabenen Olympus Mons, der nun mitten entzwei gerissen wird, hallt durch den ganzen Mars, als etwas Großes und Dunkles über ihnen erscheint. Sages Projektion verzerrt sich wild, als sie aufblickt, ihre Stimme wird statisch,mehr ein Rauschen als Wörter : "Vater ... du ... bist ... verschmolzen ... mit ... " Der Himmel reißt auf. Wo die dünne Atmosphäre des Mars sein sollte, taucht ein kolossales Gesicht auf - Eggmans Gesichtszüge erstrecken sich über Kilometer sternenbedeckter Dunkelheit, sein goldener Schnurrbart schimmert hell wie ein Stern. Seine neue linke Hand,durch die Chaos Energie verschmolzen mit einer seiner Fabriken auf dem Mars,ist größer als eine Stadt, und hat 6 lange,scharfe Klauen,die nur noch entfernt an Finger erinnern. Seine andere Hand ist nur noch ein Skelett. Alles an Eggman sieht falsch aus. Sein Körper ist chaotisch, bloße Knochen neben muskelbepackter Haut. An der Stelle, wo eigentlich das Herz sein sollte, klafft ein riesiges Loch. Wenn man genau hinschaut, merkt man, das das innere leer ist - keine Organe,nur schwarzrote Blitze aus negativer Chaos Energie halten dieses abscheuliche Monster am Leben. Von seiner Kleidung sind nur noch seine Hosenträger und die daran verbundene Hose übrig geblieben. Seine rote Jacke ist bei der Transformation verbrannt. Und das ist nicht das einzige was gleich brennen soll. "Ohhhh Sage", dröhnt eine Stimme, die leichte Erdbeben erzeugt, "unterschätzt du mich immer noch?"  Die leuchtend rote Augen des 22 Kilometer großen Titans glühen wie Sonnen und schießen einen brennenden Laserstrahl nach unten, ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Rücksicht auf seine Kinder.

" Chaos ist Macht,verstärkt durch das Herz ... "

Sonic hat seine Augen geschlossen und hält Amy an der Hand. Beide konzentrieren sich und nehmen die Umgebung kaum wahr. Die Augen geschlossen. Die positive Chaos Energie wabert immer noch in einem farbigen Nebel umher. Sonic und Amy öffnen ihre Herzen, bereit,die Chaos Energie zu empfangen, nicht um sie zu kontrollieren, sondern um sich vom Chaos kontrollieren zu lassen, dieser unerklärlichen Macht aus einer anderen Welt.

" Die Kontrollierer sind diejenigen ,die das Chaos vereinigen ... "

Als das letzte bisschen Chaos Energie in Sonic und Amy reinfährt, stehen dort nicht mehr Sonic und Amy. Nein,ein neues Wesen steht dort, eine Vereinigung zweier Herzen, die Verschmelzung zweier Seelen. Eine Unmöglichkeit, eine Fusion. Nicht mehr zwei,nicht mehr blau nicht mehr pink. Nur noch Es. Es ist Sonamy,halb Sonic, halb Amy und ganz entschlossen, die Welt zu retten.

Die goldene Aura von der verstärkten Superform ist gleißend hell,die Stacheln scharf wie Rasiermesser. Mit verschränkten Armen steht Sonamy da und schaut seelenruhig auf den Todesstrahl, der auf es und seine Freunde zurast. Nur wenige Attosekunden bevor dem Treffer hält Sonamy die Hände nach oben und erschafft einen Schutzschild, das den Strahl reflektiert. Doch auch Eggman hat rechtzeitig reagiert und seinen Körper so zurechtgerückt ,dass der Strahl harmlos durch das Loch in seiner Brust ins Weltall reist. "Ich hätte auch nie ernsthaft damit gerechnet, dass ich gleich treffe. Deine neue Form ist aber ungewohnt, Sonic. Du kämpfst jetzt also mit der Kraft der Liebe,was? Ich hätte mehr von dir erwartet" ,spottet Eggman und will bewusst Sonics Ego provozieren. Jeder Fehler des anderen ist Gold wert. Es ist unberechenbar, wann der erste Körper zusammenbrechen wird unter der Belastung der Chaos Energie. Dennoch ist Eggman wie immer sich viel zu siegessicher und will mit Sonic spielen. "Wäre doch zu schade,wenn es gleich zu Ende ist!",fügt er noch hinzu, bevor er unerwartet verschwindet. In Sonamys Kopf sind zwei Stimmen, zwei Gedanken. "Eggman, hör auf! HÖR EINFACH AUF!",schreit Sonic. Amy sagt : "Sonic, was ist mit dir? Du bist so anders gerade! " "Das ist größer als alles bisher.  Ich muss mich konzentrieren. Wir müssen uns konzentrieren!" Und schon verschmelzen zwei Bewusstsein wieder zu einem einzigen.

Sonamys erster Gedanke gilt seinen Freunden,wie immer. "Tails, Marine! Geht es euch gut?" Marine bejaht. Sie hat sich bereits in Aqua Marine verwandelt und sieht kampfbereit aus. Aber Tails ... Stocksteif steht er da,zitternd. Sonamy sieht ihm nicht nur in das Gesicht, sondern direkt in das Gehirn. Die vom Verstand kommende und völlig berechtigte Angst,die Frustration darüber,ausgerechnet dann zu scheitern, wenn alles auf dem Spiel steht,Sorgen um seine Freunde, all das und noch viel mehr erkennt Sonamy in einem Wimpernschlag. "Es tut mir so leid. Ich will dich, euch nicht enttäuschen, aber ... " "Du musst dich nicht rechtfertigen. Man könnte von niemandem verlangen,dieses Monster zu besiegen. Und ich habe eine andere Aufgabe für euch. Ihr müsst die Schäden von unserem Kampf reparieren, damit das Universum wieder ins Gleichgewicht kommt. Schafft ihr das?",fragt Sonamy mit dieser Stimme, diese abartig kombinierte und gleichzeitig merkwürdig bekannten Stimme. Tails nickt und die Dunkelheit in seinen Gedanken weicht einer nie zuvor dagewesenen Entschlossenheit. Er macht sich bereit und verwandelt sich nun auch mit den Sol Emeralds in seine Sol Form. Marine klopft ihm auf die Schulter. "Na los, Maat! Zeit, das Schiff zu drehen!" Sonamy schaut sich um und horcht ins All. "Schön und gut,aber wo ist ... "

"Da bin ich wieder, Igelchen! Und schau,ich habe Souvenirs mitgebracht!" Eggmans Gesicht füllt nun den ganzen Sternenhimmel. In seinen Händen hält der fürchterliche Koloss die beiden Monde des Marses, Phobos und Deimos. Ohne Vorwarnung wirft er diese auf Sonamy. Sonamy dreht sich,wirbelt sich in Höchstgeschwindigkeit und bohrt sich durch beide Monde durch,die in unzähligen kleinen Steinen zersplittern. Doch Sonamy hört nicht auf und landet auf Eggmans Hand. Es ist die Skeletthand. Nacheinander bricht Sonamy jeden Finger ab. Eggman brüllt laut und schüttelt wild seinen Arm. Währenddessen fügen Marine und Tails Phobos und Deimos wieder zusammen,jedes einzelne Steinchen kommt wieder genau wo es hingehört und beide Monde werden wieder an ihrem Platz gebracht. Eggman flüchtet wieder und schießt gefährliche Laser,die Sonamy mit Präzision ausweicht. "Wenn zwei Monde nicht ausreichen,  ... ,dann nimm halt hundert Steine!" Und schon steht Eggman mitten im Asteroidengürtel und bewirft Sonamy wie wild mit Meteoren,seine Arme schaufeln wie ein Hund der einen Knochen vergräbt. Noch lacht er,noch ist alles für ihn ein Spiel - bis Sonamy herumwirbelt und alle Asteroiden zu einem riesigen Planeten zusammen. Wie sich im Verlauf von Millionen von Jahren Gesteinsbrocken zu Planeten geballt haben,passiert jetzt in Sekunden. Der Aufschlag des unbenannten neuen Planetens schickt Eggman zur einem Absturz in den Jupiter. Doch noch ist er nicht tot,die Chaos Energie hält ihm am Leben. Doch mit jedem Treffer verliert er Energie. Und wenn diese verbraucht ist
...

Eggman taucht wieder auf, sein Körper gebadet mit den flüssigen Diamanten, die in heftigen Jupiterstürmen ins endlose Wolkenmeer versinken. In der Kälte des Alls erstarrt der flüssige Kohlenstoff sofort und Eggman muss noch viel mehr Energie verbrauchen, um sich zu befreien. Jetzt ist Schluss mit lustig! "Warum ... wollt ihr ... Tiere nicht ... STERBEN?!",brüllt Eggman jetzt, seine Stimme brodelnd wie ein Vulkan. "Wie wärst,wenn du uns das mal vormachst,Meister?",spottet Sonamy und schnappt sich die Ringe des Saturns. Wie eine Kopfkrause stülpt Sonamy die Ringe über Eggmans Kopf. Sonamy zieht die Ringe zusammen und millionen von großen Steinen und spitzen Eiszapfen geben unzählige Todesstiche ab. Eggmans Schmerzensschreie erzeugen Vibrationen, die in der kompletten Milchstraße zu spüren sind. Währenddessen reparieren Marine und Tails den Asteroidengürtel.

Eggmans Wut schlägt in Panik um,als die Treffer zu viel werden,und seine Energie erst unmerklich, dann aber immer rascher abnimmt. "50",sagt Tails. Die Hälfte ist bereits weg. Schon fängt Eggman an,schwächer zu wirken. Sein goldener Bart flackert wie eine Glühbirne und der robotische Arm löst sich langsam in Einzelteile auf. Wie einen Countdown zählt Tails Eggmans Energiereserven auf. "45,40,35,30,25" und Eggmans endgültige Niederlage rückt näher und näher.

"NEIN!!!" Der Schrei kam aus tiefsten Herzen - oder in Eggmans Fall tiefster Dunkelheit. Mit größter Anstrengung teleportiert er sich ein allerletztes Mal,diesmal in den Orbit von Mobius. "Wenn ich sterben muss,stirbt Mobius mit mir!!!",faucht er und konzentriert alle seine restliche Kraft auf eine gewaltige Todeskugel aus dunkler Chaos Energie. "Endlich",lächelt Eggman, als sein letzter Streich sich der Vollendung nähert. Und trotz unzähliger Niederlagen in seinem Leben könnte ihn nichts auf dem Moment vorbereiten ,als die Kugel stehen bleibt und plötzlich umkehrt. "Zurück zum Absender!",Die Kugel wird von Tails und Marine zurück zu Eggman geschleudert. "Ich hasse Igel!",sind seine letzten Worte, bevor sein energieloser Körper zu Sternenstaub zerfällt. Und mit ihm zerfallen auch seine Pläne. Nichts auf Mobius wird noch an Eggman erinnern.

Außer eine Sache.

"Wir haben es geschafft! Was sagst du - Sona ... " Tails' Wörter bleiben ihm im Hals stecken, als er sieht,wie ernst und konzentriert Sonamy immer noch dreinschaut.

"Noch nicht"

Und schon ist es wieder verschwunden, teleportiert zurück zum Olympus Mons. Sage sitzt in einer Ecke, ihre Augen sind wie Ladebalken. "Berechne,berechne",wiederholt sie in monotonen Tonfall. Grimer hat sich in einer beinahe schon komischen Manier hinter einem viel zu kleinen Stück der zerstörten Emeraldmaschine versteckt. Doch die beiden sind für Sonamy unwichtig. Einen Moment steht Sonamy dem Verantwortlichen für seine Wut entgegen : Metal Sonic, der sich nun Kai nennt. Einen winzigen Moment sehen sich Sonamy und Kai in die Augen. Dann packt Sonamy Kai und fliegt mitten durch die Felswand. Über dem ganzen Marsboden schleift es ihm und über 70 Millionen Kilometer in die Atmosphäre von Mobius. Genau über diesen hässlichen Berg mit der Fratze des Mannes,der soeben endgültig gestorben ist. Sonamy wirft Kai mit aller Kraft und Kai wird zu einem brennenden Meteor, der durch die Wucht des Aufpralls den Berg vernichtet.

"Jetzt ist es geschafft",sind Sonamys letzte Wörte, seine Stacheln bereits blau-pink, bevor Sonic und Amy,wieder zwei separate Igel, zu Boden fallen und sofort vor Erschöpfung einschlafen.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Epilog

"Gab es keine andere Möglichkeit?",fragt Tails plötzlich. Sonics Gesicht verdüstert sich. Noch immer ist die Erinnerung frisch, wie Eggman starb. "Ich wollte nie jemanden umbringen. Ich wollte nie auf sein Niveau sinken. Aber diesmal ... " Sonic schüttelt den Kopf, als könne er so die Erinnerungen an diese scheußliche Tat vertreiben. Tails winkt ab : "Ich weiß, ich weiß. Ich meine etwas anderes" Plötzlich lächelt Sonic. "Du meinst unseren Treffpunkt?" Sonic, Amy, Tails und Marine haben sich heute auf einem Spielplatz getroffen. Sonic und Tails sitzen auf einer Bank und schauen zu,wie Amy und Marine schaukeln. Irgendwie ist das süß. "Interessante Wahl. Aber ich meinte ... " "Sag nichts!",ruft Sonic, der meint,das Spiel durchschaut zu haben. "Hochzeit und Rückgängigmachung der Sterilisierung? Ja,bedank dich bei Amy, alles ihre Schuld!" Sonics Gesicht ist gespielt gequält, aber sein Lachen verrät ihn. Genau deshalb sind Sonic und Tails heute auf dem Spielplatz, um sich mental auf ihre Vaterrollen vorzubereiten. "Ich meine das immer noch nicht" "Was meinst du jetzt?",fragt Sonic zunehmend gereizt. Tails lächelt : "Weißt du,wie schwer es ist, einen Jupiter zu reparieren?" Sonic wird etwas verlegen : "Na ja, Kolletteralschäden ... " Tails lacht über Sonic verdutztem Gesicht : "Unglaublich, dass wir so etwas erlebt haben! Die Zukunft wird bestimmt nicht so aufregend werden"

Sonic ist jetzt vielleicht älter,aber sein Grinsen ist genau so breit und ansteckend wie damals, als die beiden noch bunte,schwache Roboter von einem verrückten alten Eiermann bekämpft haben.

"Vertrau mir, Tails. Das wird die schönste Zeit!"

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

"Fehler. Kann nicht berechnet werden. Unmöglich!" Und doch ist es so. Ein riesiger Berg wurde zerstört, sein seltsamer Rock ist verbrannt - und doch lebt Kai noch auf unerklärliche Weise.

"Und ich weiß auch, dass dieses Kostüm anders ist als ihres. Es wird sie Wunder und große Taten vollbringen lassen!"

Und dennoch - alles ist schiefgelaufen. Kai sieht sich um,seine nicht vorhandenen Gefühle verdächtig nah an Trauer. "Meister  ... "

"Hmpf! Typisch Mann. Immer am Alten hängen. Unser Meister ist tot. Er hat nicht auf mich gehört. Er hat nie auf jemanden gehört! Hätte er meine Hilfe akzeptiert,wäre jetzt alles anders! Aber genug von der Vergangenheit. Schreiten wir in die Zukunft,

Bruder"
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
page
1
page
2
page
3
page
4
page
5
page
6
page
7
page
8
page
9
page
10
page
11
page
12
page
13
page
14
page
15
page
16
page
17
page
18
page
19
page
20
page
21
page
22
page
23
page
24
page
25
page
26
page
27
page
28
page
29
page
30
page
31
page
32
page
33
page
34
page
35
page
36
page
37
page
38
page
39
page
40
page
41
page
42
page
43
page
44
page
45
page
46
page
47
page
48
page
49
page
50
page
51
page
52
page
53
page
54
page
55
page
56
page
57
page
58
page
59
page
60
page
61
page
62
page
63
page
64
page
65
page
66
page
67
page
68
page
69
page
70
page
71
page
72
page
73
page
74
page
75
page
76
page
77
page
78
page
79
page
80
page
81
page
82
page
83
page
84
page
85
page
86
page
87
page
88
page
89
page
90
page
91
page
92
page
93
page
94
page
95
page
96
page
97
page
98
page
99
page
100
page
101
page
102
page
103
page
104
page
105
page
106
page
107
page
108
page
109
page
110
page
111
page
112
page
113
page
114
page
115
page
116
page
117
page
118
page
119
page
120
page
121
page
122
page
123
page
124
page
125
page
126
page
127
page
128
page
129
page
130
page
131
page
132
page
133
page
134
page
135
page
136
page
137
page
138
page
139
page
140
page
141
page
142
page
143
page
144
page
145
page
146
page
147
page
148
page
149
page
150
page
151
page
152
page
153
page
154
page
155
page
156
page
157
page
158
page
159
page
160
page
161
page
162
page
163
page
164
page
165
page
166
page
167
page
168
page
169
page
170
page
171
page
172
page
173
page
174
page
175
page
176
page
177
page
178
page
179
page
180
page
181
page
182
page
183
page
184
page
185
page
186
page
187
page
188
page
189
page
190
page
191
page
192
page
193
page
194
page
195
page
196
page
197
page
198
page
199
page
200
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
next
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
previous
page
 
 
page
1
page
2
page
3
page
4
page
5
page
6
page
7
page
8
page
9
page
10
page
11
page
12
page
13
page
14
page
15
page
16
page
17
page
18
page
19
page
20
page
21
page
22
page
23
page
24
page
25
page
26
page
27
page
28
page
29
page
30
page
31
page
32
page
33
page
34
page
35
page
36
page
37
page
38
page
39
page
40
page
41
page
42
page
43
page
44
page
45
page
46
page
47
page
48
page
49
page
50
page
51
page
52
page
53
page
54
page
55
page
56
page
57
page
58
page
59
page
60
page
61
page
62
page
63
page
64
page
65
page
66
page
67
page
68
page
69
page
70
page
71
page
72
page
73
page
74
page
75
page
76
page
77
page
78
page
79
page
80
page
81
page
82
page
83
page
84
page
85
page
86
page
87
page
88
page
89
page
90
page
91
page
92
page
93
page
94
page
95
page
96
page
97
page
98
page
99
page
100
page
101
page
102
page
103
page
104
page
105
page
106
page
107
page
108
page
109
page
110
page
111
page
112
page
113
page
114
page
115
page
116
page
117
page
118
page
119
page
120
page
121
page
122
page
123
page
124
page
125
page
126
page
127
page
128
page
129
page
130
page
131
page
132
page
133
page
134
page
135
page
136
page
137
page
138
page
139
page
140
page
141
page
142
page
143
page
144
page
145
page
146
page
147
page
148
page
149
page
150
page
151
page
152
page
153
page
154
page
155
page
156
page
157
page
158
page
159
page
160
page
161
page
162
page
163
page
164
page
165
page
166
page
167
page
168
page
169
page
170
page
171
page
172
page
173
page
174
page
175
page
176
page
177
page
178
page
179
page
180
page
181
page
182
page
183
page
184
page
185
page
186
page
187
page
188
page
189
page
190
page
191
page
192
page
193
page
194
page
195
page
196
page
197
page
198
page
199
page
200
Time to fly
Last in pool
Time to fly
Last in pool
Der nächste Teil der epischen Saga und eine unerwartete Rückkehr eines alten Feindes. Ich habe probiert, diesmal einen epischen Kampf zu schreiben. Schreibt gerne in einer Review, ob mir das gelungen ist! Diese  Geschichte wurde bereits von mir hier ebenfalls veröffentlicht: https://www.fanfiction.net/s/14540111/1/H%C3%B6henflug

Keywords
Details
Type: Writing - Document
Published: 3 weeks, 1 day ago
Rating: Mature

MD5 Hash for Page 1... Show Find Identical Posts [?]
Stats
42 views
1 favorite
0 comments

BBCode Tags Show [?]
 
New Comment:
Move reply box to top
Log in or create an account to comment.